News >> Archiv
Seite drucken

Newsarchiv der Kreishandwerkerschaft Jena

 
07.11.2016

Mit (Stand-)Sicherheit vom Steinmetz

Innungsobermeister Thomas Haase hat einen Rat!

 

Die Gestaltung eines würdigen Grabzeichens ist Vertrauenssache. Der qualifizierte Steinmetz-Fachbetrieb ist in der Lage, gemeinsam mit den Angehörigen ein individuelles, persönliches Grabdenkmal zu schaffen. Die Beratung durch den erfahrenen Steinmetz gibt Sicherheit, dass das Grabmal vom Entwurf über die Auswahl des Natursteins bis zur Montage gestalterisch, handwerklich und technisch einwandfrei ausgeführt wird.

 

Mit der Gestaltung, der Ausführung und dem Aufstellen an der Grabstätte sollte nur ein Steinmetzbetrieb mit seinen ausgebildeten Fachkräften betraut werden. Diese verarbeiten den für die Idee und die Grabstelle am besten geeigneten Stein mit traditionellen Handwerkzeugen und modernen Maschinen. Bei der Natursteinbearbeitung in Deutschland gelten strenge Qualitätsstandards. So können die Auftraggeber beim qualifizierten Steinmetzbetrieb darauf vertrauen, dass das Grabmal nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik standsicher aufgestellt wird; das fachgerechte Versetzen und die daraus resultierende Sicherheit sind bereits in der Berufsausbildung Unterrichtsthema. Der Bundesverband Deutscher Steinmetze empfiehlt die „Richtlinie für die Erstellung und Prüfung von Grabmalanlagen“, die unter www.bivsteinmetz.de abrufbar ist.

 

Rund um das Grabdenkmal kann sich der Auftraggeber auf den Verbraucherschutz berufen, denn ein qualifizierter Fachbetrieb gibt eine fünfjährige Gewährleistung auf seine Produkte. Der Kunde hat den Anspruch, seine Fragen richtig beantwortet zu bekommen und kann auf einer sachgerechten Gestaltung der Grabanlage nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik bestehen. Rechtlich wird eine Grabanlage als Bauwerk betrachtet. Dies bedeutet, dass der Kunde bis zu fünf Jahre nach Abnahme der Anlage Anspruch auf Beseitigung von Mängeln hat. Unter Gewährleistung fallen alle Arten von Ausführungsfehlern, wie das falsche Versetzen oder eine Fehlberatung.

 

Was kann man tun, wenn der Stein zu wackeln beginnt? In jedem Falle empfiehlt es sich, den Steinmetzbetrieb vor Ort als Fachbetrieb heranzuziehen. Liegt eine Gefährdung durch einen wackelnden oder losen Stein vor, muss der Nutzungsberechtigte den Steinmetzbetrieb mit der Wiederbefestigung beauftragen und für Sicherheit sorgen. Auch bei weniger gravierenden Problemen ist die Zusammenarbeit mit einem Stein-metz-Fachbetrieb empfehlenswert. Die verantwortlichen Mitarbeiter können auf eine fundierte, langjährige Ausbildung zurückgreifen, besitzen eine einschlägige Betriebs-haftpflichtversicherung und sind langfristig greifbar.

 

Bilder mit Steinmetzen bei der Arbeit

Bildnachweis: BIV Steinmetze/Richard Watzke

 

Bild 1: „Auftraggeber können beim qualifizierten Steinmetzbetrieb darauf vertrauen, dass das Grabmal nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik standsicher aufgestellt wird. Der Bundesverband Deutscher Steinmetze empfiehlt die „Richtlinie für die Erstellung und Prüfung von Grabmalanlagen“.

Bildnachweis: BIV Steinmetze/Richard Watzke

 

 

Ihre Ansprechpartner
Heute September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
        01 02 03
04 05 06 07 08 09 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  
Logo
Kreishandwerkerschaft
Jena/Saale-Holzland-Kreis
Grietgasse 22, 07743 Jena
Telefon: 03641/442848
Fax: 03641/442851
Email: info@meinhandwerk-jena.de