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Aktuelle Neuigkeiten der Kreishandwerkerschaft Jena

 
03.10.2018

Wachstumsstrategie Jena 2030 - Regionales Handwerk für realistische Zielsetzungen

Die Reihe der sogenannten „Lobby-Gespräche“ des erweiterten Vorstandes der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis fand kürzlich mit der Selbsteinladung von Stadtratsmitglied Bastian Stein ihre Fortsetzung. Vor der Abstimmung des Jenaer Stadtparlaments suchte er die Diskussion zu den vier als Optionen ausgearbeiteten Szenarien.

 

„Realistisch wird das bis dato präferierte Szenario B mit dem angenommenen Zuwachs von 15 Prozent bei den Erwerbstätigen nur, wenn Jena und der Saale-Holzland-Kreis gemeinsam als Region an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen. Neben High-Tech-Unternehmen gilt es, auch Handwerk, Logistik und Dienstleister als mitentscheidende Garanten für Wirtschaftswachstum zu betrachten und einzubeziehen. Nur so lassen sich die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen nachhaltig sichern. Ansonsten stellt sich die Ausrichtung auf eine gesunde Stabilisierung als die bessere Alternative“, positioniert sich Thomas Jüttner, Kreishandwerksmeister für Jena und den Saale-Holzland-Kreis. Wichtig sei, dass die Stadt Jena neben Neubau auch mit einer auf Normalisierung der Grundstückspreise ausgerichteten Verkaufspolitik für bezahlbaren Wohnraum sorge.

 

Den Handwerksbetrieben werde, so auch die Position und Motivation Steins, eine mitentscheidende wirtschaftliche Rolle für Wohl und Wehe der Saalestadt als Wirtschafts- und Lebensstandort beigemessen. Vor Abstimmung sollte demzufolge auch das Handwerk mit seiner Einschätzung in den Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozess zu den Szenarien der Studie zur Stadtentwicklung Jenas (Jena 2030) einbezogen werden.

 

Als Voraussetzungen für Fortbestand und Wachstum nicht nur der Handwerksbetriebe forderte Jüttner beispielsweise ein öffentliches und meinungsbeeinflussendes Bekenntnis gegen den Akademisierungswahn und die Wertschätzung von Realschul- und Berufsabschluss. In Richtung Bundespolitik ergingen die Forderungen nach einer Kappungsgrenze für Ausbildungsvergütungen über alle Branchen oder alternativ einer Ausbildungsunterstützung für Handwerksunternehmen sowie auch nach einem verminderten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für die lohnintensiven Leistungen, die insbesondere im Handwerk anfielen.

 

 

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